Maximilian Schesler, Universität Münster
Abstract: This article examines the exemplary cases of Sevilla and Écija, taking into account their surrounding countryside, to investigate the role of experts in the process of repartimientos in 13th-century Andalusia. Therefore, it applies the methodological approach of the Research Training Group in Göttingen “Expertenkulturen” to shed new light on the phenomenon of repoblación through a sociology-of-knowledge approach. The study focuses on the communicative construction and performative production of the role of Muslim experts. It is based on a master’s seminar paper completed in the autumn term of 2025/26.
Resumen: El siguiente artículo examina el papel de los expertos asesores en la repoblación de la zona de Sevilla y Écija, incluyendo sus alrededores. Se aplica el enfoque metodológico de la Escuela de Posgrado en Göttingen sobre “Expertenkulturen” para intentar profundizar en el conocimiento de la repoblación a través de un planteamiento de la sociología del saber. El artículo llama la atención sobre la proyección discursiva y la puesta en escena performativa del papel de los expertos musulmanes. El texto se basa en un trabajo escrito del máster que fue terminado en el semestre de invierno de 2025/26.
Zusammenfassung: Der Beitrag untersucht exemplarisch anhand der Fälle Sevilla und Écija sowie unter Berücksichtigung umliegender Ortschaften die Konsultation von Experten bei den repartimientos in Andalusien in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Dabei wird der methodologische Ansatz des Göttinger Graduiertenkollegs zu „Expertenkulturen“ angewandt, um einen möglichen Erkenntnisgewinn einer wissenssoziologischen Herangehensweise an das Phänomen der repoblación zu erproben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der kommunikativen Markierung und performativen Inszenierung der Expertenrolle muslimischer Wissensträger. Der Text basiert auf einer Masterseminararbeit, die im Wintersemester 2025/26 abgeschlossen wurde.
Als die kastilischen Eroberer am 23. November 1248, dem Geburtstag ihres Infanten Alfons, nach langer Belagerung die Hoheit über Sevilla erlangten, näherte sich die militärische Seite ihrer Eroberungen im Süden der Iberischen Halbinsel ihrem vorläufigen Höhepunkt. Das Streben nach tatsächlicher Beherrschung der neuen Gebiete führte zu demographischen und politischen Umwälzungen, die unter dem Stichwort der repoblación seit Erscheinen der monumentalen Studie Julio González‘1 breit erforscht wurden. Die repartimientos, die Verteilung von Gütern und Liegenschaften in den eingenommenen Gebieten an die Eroberer und christliche Siedler, waren das zentrale Instrument der repoblación. Die Forschung konzentrierte sich zumeist auf die Fragen nach geographischer Herkunft, sozialer Zugehörigkeit und militärischer Funktion der Siedler oder auf die institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Ansiedlung.
Ein engerer Fokus auf die spezifischen Herausforderungen der repartimientos und der zu ihrer Lösung verfolgten Bewältigungsstrategien kann sich auf den wissenssoziologischen Ansatz des bis 2018 von der DFG geförderten Graduiertenkollegs 1507 „Expertenkulturen des 12. bis 18. Jahrhunderts“ stützen, der in der spanischen Mediävistik bisher nicht rezipiert wurde.2 Hierbei wird das Phänomen von Experten als Träger eines spezifischen, problemorientierten Sonderwissens und die Fortschreibung des Gebrauchs solchen Expertenwissens durch dessen institutionelle Verfestigung und soziale Verfügbarmachung aus einer rollentheoretischen Perspektive in den Blick gerückt.3 Bei einer Untersuchung der Personen(gruppen), der kommunikativen Markierung ihrer Expertenrolle und den Rahmenbedingungen und Folgen ihres Handelns fällt die Rolle muslimischer Experten ins Auge, die gewissermaßen als ‚cultural broker‘ bei den repartimientos in Erscheinung treten.4
Auf die Untersuchung historiographischer Quellen wurde nach einer stichprobenartigen Konsultation der Estoria de España verzichtet; ergiebiger sind einerseits die libros de repartimiento, im Wesentlichen Namen- und Güterlisten, in welchen die Ergebnisse der repartimientos festgehalten werden. Aufgrund der Überlieferung bieten sich Sevilla und Écija als Untersuchungsfälle an. Andererseits wurden Urkunden berücksichtigt, in welchen Gebietsstreitigkeiten zwischen den institutionellen Profiteuren der repartimientos geschlichtet wurden – etwa zwischen den städtischen concejos, der Kirche von Córdoba und den Orden von Santiago und Calatrava.5
Wissensakteure in den repartimientos
In Sevilla und Écija folgten die repartimientos dem üblichen Muster: In beiden Fällen wurden Kommissionen von partidores eingerichtet, welche sich aus Vertretern unterschiedlicher Personengruppen zusammensetzten. Geistliche, militärische Funktionäre und Adlige wirkten als politisch verantwortliche Delegierte, die im Auftrag des Königs (und im Falle Écijas auch der Königin) handelten. In Sevilla entstammten die fünf partidores überwiegend den höchsten Rängen der Reichselite. Demgegenüber wirkten auf technischer Ebene – in Sevilla durch subsidiäre Kommissionen in den collaciones (Viertel bzw. Pfarrbezirke) repräsentiert – Schreiber und Amtsträger, die für die Informationsverarbeitung zuständig waren. Oftmals wurden die partidores von Experten unterstützt, die nicht formell in die Kommissionen berufen worden waren und technisches Wissen bereitstellten – etwa für die Erfassung der Güter und die Abgrenzung der Bezirke.
In vielen Fällen wurde versucht, die räumliche Struktur der Ortschaften aus islamischer Zeit (en tiempo de moros) zu erhalten. Daher wurden vielfach explizit ortsansässige muslimische Notabeln mit der Abgrenzung der términos beauftragt, die auf Wissensbestände zurückgreifen konnten, welche den christlichen partidores nicht zur Verfügung standen. Diese Muslime waren jedoch nicht Teil der Kommissionen der partidores.
Die Wahrnehmung muslimischer Expertise
Die religiöse Identität der Experten findet im Falle der Muslime ihren Niederschlag in der kommunikativen Markierung ihrer Expertenrolle. Werden die Mitglieder der Kommissionen zumeist als partidores bezeichnet, die situativ konsultierten Experten ebenfalls als partidores, medidores etc., so weicht die Bezeichnung der muslimischen Wissensträger von dieser Praxis ab. Im libro de repartimiento von Écija und in mehreren Urkunden finden sich Bezeichnungen wie moros viejos e sabidores del término, moros omnes bonos sabidores destas comarcas en derredor, moros buenos e leales de tierra del rey de Granada oder moros que sopiessen los términos destos logares commo fueron en tiempo de moros.6
Die Zuschreibung von Expertise aus der Fremdsicht rekurriert somit häufig auf das Wortfeld saber/sabidor, welches ausschließlich in Zusammenhang mit der Kenntnis der politischen (término) oder geographischen (tierra) Topographie auftritt. Anders als der etymologische Zusammenhang mit lat. sapientia suggeriert, wird damit auf keine holistische Wissenskonzeption (‚Weisheit‘) verwiesen, sondern auf ein situativ bestimmtes Sonderwissen, dessen die christlichen concejos, Orden, Kirchen, Könige und partidores ermangelten.7 Die Bezeichnung viejo sowie omnes bonos oder buenos scheint auf das arabische Wort šaiḫ hinzudeuten, welches von den christlichen Schreibern der Urkunden wohl mit den kastilischen hombres buenos gleichgesetzt wurde. Zumeist entstammten die muslimischen Experten also den Eliten ihrer Gemeinden (aljamas).8
Schrift- und Sprachexperten
Im Prozess von der Erteilung des Auftrages zum repartimiento bis zur Ratifizierung der Ergebnisse durch den König erfolgten mehrere Stadien schriftlicher Fixierung, die ohne spezifische Kenntnisse im Bereich der Schrift und des Kanzleiwesens undenkbar waren. Neben den königlichen Schreibern und Notaren traten auch die beteiligten Muslime als Schriftexperten in Erscheinung. In zwei Urkunden vom 22. Februar 1263 werden diese intermediären Arbeitsschritte schriftlicher Fixierung explizit in inserierten Urkundenabschnitten genannt, wobei in einem Fall die Abfassung von cartas in arabischer Sprache betont wird, die dem König in volkssprachlicher Übersetzung (en ladino) vorgelegt wurden.9 In beiden Fällen wurden Muslime, die auf Anfrage der kastilischen Seite von Muḥammad I. aus Granada gesandt wurden, unter Eid über Grenzverläufe befragt. Der explizite Verweis auf die Kenntnis der arabischen Sprache dürfte vor diesem Hintergrund als Legitimation ihres Expertenhandelns seitens der muslimischen Notabeln zu sehen sein, denn ohne ihre Intermediation wäre kein Transfer des Wissens der Muslime aus Granada denkbar.
Performative Inszenierung der Expertenrolle
Eine im Zusammenhang mit den involvierten Muslimen oft in den Quellen betonte Praxis der performativen Inszenierung von Expertise ist die Aussage unter Eid. Die bereits genannten Muslime aus Granada wurden wie sachverständige Zeugen vor Gericht behandelt, was ein Abgleich des Urkundentextes mit den einschlägigen Passagen der Siete Partidas veranschaulicht.10 Hier diente die Vereidigung der Herstellung von Evidenz und Rechtssicherheit.
Vereidigt wurden darüber hinaus auch die königlichen Schreiber und moros viejos e sabidores, die als Experten konsultiert wurden. Bei den muslimischen Experten findet sich in den Quellen allerdings eine auffällige Häufung des Verweises auf ihre Vereidigung;11 womöglich waren die partidores im Falle muslimischer Expertise besonders erpicht darauf, deren Glaubwürdigkeit vor möglicher Kritik oder Expertenskepsis zu schützen? Im Akt der Vereidigung selbst erfolgte eine scharfe Abgrenzung der christlichen Autoritäten als Abnehmer des Eides von der muslimischen Glaubenslehre, wie eine Urkunde Alfons‘ X. für den concejo von Úbeda aus dem Jahr 1260 bezeugt, in welcher dargelegt wird, auf welche Weise Christen, Juden und Muslime einen Eid zu schwören haben.12 Im performativen Akt der Vereidigung findet sich folglich einerseits ein Moment der Abgrenzung, das auf religiös-dogmatischer Ebene angelegt ist, doch stellt der Akt selbst, andererseits, einen Inklusionsmechanismus dar, mit welchem muslimisch vermitteltes Wissen in spezifischen Kommunikationssituationen beglaubigt und somit nutzbar gemacht wird.
Fazit
In der Mitte des 13. Jahrhunderts war bereits der Stand einer eingespielten Routine im Vorgehen bei den repartimientos erreicht. Dies zeigt sich zuvörderst hinsichtlich des konsultierten Personalbestandes und der Verfahren der Wissenserhebung. Der Rekurs auf muslimisch vermitteltes Wissen gehörte im Falle Andalusiens ebenfalls zum üblichen Verfahren. Die grundlegende Bedeutung von Sprache und Schriftlichkeit, in Sonderheit des Arabischen, für den Wissenstransfer in einer Region, die sich im 13. Jahrhundert in einem tiefen Umbruch befand, wurde durchaus erkannt. Das betraf nicht allein den Bereich gelehrten Wissens, auf den die Gründung der Estudios e Escuelas Generales de latín e de arábigo in Sevilla 1254 durch Alfons X. verweist, sondern auch Bereiche von praktischer, alltäglicher Relevanz: Dies wurde am Beispiel der repartimientos und der Beilegung von Grenzkonflikten gezeigt, die als typische Erscheinungen des iberischen Grenzraumes verstanden werden können, der auch in sprachlicher Hinsicht ein Kontaktraum war.13
Der Befund deutet trotz aller zeitgenössisch umlaufender Religionspolemik auf einen pragmatischen Umgang mit muslimischen Wissensträgern und über das Arabische vermitteltem Wissen hin, der für die Regierungszeit Alfons‘ X. durchaus charakteristisch war.14
Photo: Fassade der Kathedralmoschee von Cordoba, in: Wikimedia Commons, URL: [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:CordobaMezquita01.jpg] (29.07.2026).
- González, Julio, Repartimiento de Sevilla. Estudio y edición. II vols. (Consejo Superior de Investigaciones Científicas. Escuela de Estudios Medievales, Textos 15), Madrid 1951. Die Erforschung der andalusischen repoblación ist darüber hinaus eng mit dem wissenschaftlichen Œuvre Manuel González Jiménez‘ verknüpft. [↩]
- Hier ist allein ein Beitrag zu nennen: Martínez Sopena, Pascual, Poblar y repartir en el siglo XIII. Expertos y experimentación en la corona de Castilla, in: Laurent Feller/Ana Rodríguez (eds.), Expertise et valeur des choses au Moyen Âge. Vol. II: Savoirs, écritures, pratiques (Collection de la casa de Velázquez 156), Madrid 2016, 57–84. Die vorliegende Untersuchung profitiert vom genannten Beitrag, der eine ähnliche Richtung einschlägt und nach Experten fragt, dabei allerdings einen weiten Rahmen ausfüllt und nicht auf der hier verfolgten methodologischen Richtung basiert und somit zu anderen Ergebnissen kommt. [↩]
- Vgl. stellvertretend Rexroth, Frank, Systemvertrauen und Expertenskepsis. Die Utopie vom maßgeschneiderten Wissen in den Kulturen des 12. bis 16. Jahrhunderts, in: id./Björn Reich/Matthias Roick (eds.), Wissen, maßgeschneidert. Experten und Expertenkulturen im Europa der Vormoderne (HZ. Beihefte NF 57), München 2012, 12–44; id./Schröder-Stapper, Teresa, Woran man Experten erkennt. Einführende Überlegungen zur performativen Dimension von Sonderwissen während der Vormoderne, in: id. (eds.), Experten, Wissen, Symbole. Performanz und Medialität vormoderner Wissenskulturen (HZ. Beihefte NF 71), München 2018, 7–26. [↩]
- Vgl. zum Konzept des ‚cultural broker‘ von der Höh, Marc/Jaspert, Nikolas/Oesterle, Jenny Rahel, Courts, Brokers and Brokerage in the Medieval Mediterranean, in: id. (eds.), Cultural Brokers at Mediterranean Courts in the Middle Ages (Mittelmeerstudien 1), Paderborn 2013, 9–31. [↩]
- Die Texte der libros de repartimiento liegen ediert vor. Sevilla: González, Repartimiento de Sevilla. Vol. II (wie Anm. 1); Écija: Sanz Fuentes, María Josefa, Repartimiento de Écija, in: Historia, instituciones, documentos 3 (1976), 533–551, sowie González Jiménez, Manuel, Repoblación y repartimiento de Écija, in: id., La repoblación del reino de Sevilla en el siglo XIII (Biblioteca de Bolsillo. Divulgativa Collectanea Limitanea 60), Granada 2008, 13–56. Hier zit. nach Sanz Fuentes. Die Urkunden sind ediert in Diplomatario andaluz de Alfonso X, ed. Manuel González Jiménez, Sevilla 1991. [↩]
- In der Reihenfolge der Zitate: Ed. Sanz Fuentes (wie Anm. 5), 543; Diplomatario andaluz (wie Anm. 5), Nr. 252; 188; 260f. [↩]
- Vgl. zu holistischen Wissenskonzepten in diesem Zusammenhang Rexroth, Systemvertrauen (wie Anm. 3), 23f. [↩]
- Auf die Übersetzung von šaiḫ mit viejo hat bereits Martínez Sopena (wie Anm. 2) verwiesen (dort Anm. 46). Der Terminus šaiḫ ist polysem und durchaus mit dem ebenfalls vagen hombres buenos in Beziehung zu setzen, vgl. zu letzteren González Jiménez, Manuel, Los municipios andaluces en la Baja Edad Media, in: Archivo hispalense 69/210 (1986), 63–83, hier 72. [↩]
- Vgl. Diplomatario andaluz (wie Anm. 5), Nr. 260f. [↩]
- Vgl. Diplomatario andaluz (wie Anm. 5), Nr. 261 mit Partida III, ed. Gregorio López, Salamanca 1555, XI; XVI, 23–27. [↩]
- Im libro de repartimiento von Écija tauchen allein in der Passage, in welcher die Abgrenzung der aldeas geschildert wird, neun Varianten der Formulierung que estos moros dixeron por la jura que juraron auf, vgl. ed. Sanz Fuentes (wie Anm. 5), 543f. [↩]
- Vgl. Diplomatario andaluz (wie Anm. 5), Nr. 225. Der Wortlaut der Urkunde ist beinahe identisch mit den Gesetzen der Siete Partidas, vgl. Partida III (wie Anm. 10), XI, 19–21. [↩]
- Vgl. Jaspert, Nikolas, Grenzen und Grenzräume im Mittelalter. Forschungen, Konzepte und Begriffe, in: id./Klaus Herbers (eds.), Grenzräume und Grenzüberschreitungen im Vergleich. Der Osten und der Westen des mittelalterlichen Lateineuropa (Europa im Mittelalter. Abhandlungen und Beiträge zur historischen Komparatistik 7), Berlin 2007, 43–70, bes. 48 und 56–62. [↩]
- Am 13. Dezember 1263 verfügte Alfons X., dass geeignete muslimische Personengruppen an jeweils zwei Tagen im Jahr zu Arbeiten für den materiellen Erhalt der Moschee von Córdoba heranzuziehen seien, vgl. Diplomatario andaluz (wie Anm. 5), Nr. 273. Barbara Schlieben hat aufgezeigt, wie die Rezeption von Wissensbeständen, die über muslimisch-arabische Vermittler zugänglich gemacht wurden, spezifische Rechtfertigungsstrategien auslösen konnte, vgl. Schlieben, Barbara, Verspielte Macht? Politik und Wissen am Hof Alfons‘ X. (1252–1284) (Wissenskultur und gesellschaftlicher Wandel 32), Berlin 2009, 149–151. Dennoch bestanden in der Praxis oft keine Hemmungen bei der Nutzung solcher Wissensbestände; so rezipierte etwa die General Estoria Quellen islamisch-arabischer Provenienz, um nur ein Beispiel herauszugreifen, vgl. Fernández-Ordoñez, Inés, Las Estorias de Alfonso el Sabio (Biblioteca española de lingüística y filología 5), Madrid 1992, 173–202. John Tolan deutet die Rezeption ‚arabischen‘ und ‚islamischen‘ Wissens am alfonsinischen Hof als „Hispanisierung“ und „Christianisierung“ der Wissensbestände, vgl. Tolan, John Victor, Saracens. Islam in the Medieval European Imagination, New York 2002, 192f. [↩]
